Ziel beim Niederrheiner noch lange nicht erreicht

Trotz der Bemühungen seitens der NWB, mehr Lokführer einzustellen, kann von einer entscheidenden Verbesserung auf der RB 31 nicht wirklich die Rede sein. 

04.05.19 – von GRÜNER Ortsverband –

Trotz der Bemühungen seitens der NWB, mehr Lokführer einzustellen, kann von einer entscheidenden Verbesserung auf der RB 31 nicht wirklich die Rede sein. Technisch bedingte Verspätungen und unvorhergesehene Ausfälle bestimmten auch am heutigen Freitag wieder den Tag auf der Strecke.

Mit einer Abmahnung allein, wie von der CDU angeregt, ist nur wenig und für das Klima gar nichts erreicht. Auch wenn die massiven Beeinträchtigungen bei der RB 31 mit Verspätungen und Zugausfällen durch fehlende Lokführer allmählich verringert werden, kann von einer wirklichen Entspannung und dauerhaften Lösung der Probleme auf der Bahnstrecke nicht die Rede sein. Denn Verspätungen und Zugausfälle hatte es auch schon vor dem Personalengpass bei der Nordwestbahn gegeben.

Ursache dafür sind die u.a. die Schranken- und Signalprobleme sowie der fehlende zweigleisige Ausbau in bestimmten Abschnitten, wodurch sich Verspätungen weiter aufschaukeln. Es mangelt also an einer intakten Infrastruktur, in die in der Vergangenheit nicht ausreichend investiert wurde.

Hinzu kommen die alten dieselgetriebenen Züge, die dringend gegen moderne elektrische ersetzt werden müssten.

Wir rufen daher die Berliner Koalitionäre, allen voran die CDU, auf, endlich die Verkehrswende auf der Bahnstrecke einzuleiten, auf die die niederrheinische Bevölkerung schon so lange wartet und die im Zeichen des Klimaschutzes so bitter nötig ist.

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